31.01.2005 Artikelansicht
Ausschnitt Zeitungsausschnitt
Drucken Drucken

 

Sensationelle zweite Halbzeit

Gehlenbeck nach 14:23 noch 33:32 - Personalsorgen beim HVE

Altkreis Lübbecke (Kru/tz). Gerade noch mal gutgegangen! Der TuS Gehlenbeck schrammte beim 33:32 bei der HSG Stemmer/Friedewalde nach zwischenzeitlichem 14:23-Rückstand gerade so an einer Niederlage vorbei.

HSG Stemmer/Friedewalde II - TuS Gehlenbeck 32:33 (22:14). Unterschiedlicher können Halbzeiten kaum sein. Gegen die erwartet hochmotivierten Stemmeraner lief beim TuS zunächst gar nichts zusammen. In der Abwehr wurde nicht zugepackt, vorn die Bälle leichtfertig verworfen und eine Rückwärtsbewegung war nicht zu erkennen. So hatte die HSG leichtes Spiel sich über die erste und zweite Welle sowie ein temporeiches mit Spielzügen angereichertes Angriffsspiel abzusetzen. 3:0, 12:6, 14:7, 19:10 - Gehlenbeck schien in ein Debakel zu laufen. In der Kabine schwor sich die Truppe aber neu ein, ging mit Willen und Einsatz in die zweite Hälfte. Gegen die nun konditionell mehr und mehr abbauenende Gastgeber war man beim 24:20 (40.) wieder in Schlagdistanz und beim 31:31 wieder im Spiel. 15 Sekunden vor Schluss traf Simon Kühn zum umjubelten 32:33-Siegtreffer. Trainer Steinkamp: »Eine sensationelle zweiten Halbzeit!«Tore: Kühn (7), Breuer (6), v.d.Ahe (6/4), Voss (6/5), B. Bredenkamp (4), F. Bredenkamp (3), Hartmann (1).
HSG EURo II - HV Espelkamp 29:27 (14:12) Den HV Espelkamp plagen einmal mehr akute Personalsorgen. Diesmal standen Coach »Matze« Möller gerade einmal fünf Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung, mit Jorzik, Cristofolini und Krucke fehlte nicht zuletzt auch die halbe Startformation. Dafür konnte sich die Leistung über einige Strecken noch sehen lassen, auch wenn die Abwehr in den ersten 45 Minuten nicht überzeugen konnte und der HVE so von 17:17 an vorentscheidend mit 19:25 in Rückstand geriet. Zwei Minuten vor dem Ende war Espelkamp zum 25:27 und 26:28 aber wieder dran, »doch für einen Sieg kamen wir nicht mehr in Frage. Irgendwann muss man Tribut zollen und Abstriche machen«, bilanzierte Trainer Matthias Möller. Tore: Kuhnigk 8, Schnitker 8/4, Wegner 3, Skrotzki 2, Meier 2, Rump 2, Barlach 1, Oeczelik 1.

Artikel vom 31.01.2005